Team-Trail und Raclette-Abend vom 11. Oktober 2014

Es war wieder ein spannendes und interessantes Erlebnis mit unseren Hunden. Die Begebenheiten waren ganz anders als im Juli. Der Boden nass, mit Laub belegt, was den Hunden mehr abverlangte.

Wir Hundeführer lernen die Sprache des Hundes richtig zu deuten und verstehen. Unsere Hunde lernen ruhig, konzentriert und selbstständig zu arbeiten. Wir Hundeführer ziehen den gemeinsamen Nutzen und werden ein Team mit gemeinsamem Erfolg. (Wenn man den Hund machen lässt)

Dies hat sich dieses mal richtig gezeigt. Als die erste Suchgruppe zu wenig auf die Hunde geachtet und vor allem Vertraut hatten. Ihre Körpersprache nicht richtig gelesen haben und somit die Spur verloren ging. Die Hunde aber hatten die Spur richtig aufgenommen, wurden aber kurz vor dem Ziel fehlgeleitet und wir verpassten somit die Fluchtgruppe, die sich irgendwo im Wald versteckt hielt. Die Hunde waren übrigens sehr nahe dran und hätten uns zur Gruppe geführt.

Die zweite Suchgruppe hatte das Ziel schnell gefunden. In dieser Gruppe waren Hunde und HF dabei die zum ersten mal einen Trail machten. Diese waren dem entsprechend nicht so auf die für uns HF gelegten optischen Hilfen (Hölzli) fixiert. Deshalb vertrauten sie ihren Hunden und kamen so schnell ans Ziel. Die Freude war gross als die Fluchtgruppe gefunden war. Die Hunde wurden entsprechend gelobt und belohnt.

Wir lernen daraus "Vertraue deinem Hund", denn genau darum geht es beim Team-Trail.

Das anschliessende Raclette Essen war fantastisch und sehr gemütlich, verbunden mit vielen interessanten und spannenden Gesprächen.

Vielen Dank für die Organisation, wir freuen uns schon auf den nächsten Team-Trail.

 

Birgit mit Hassia

 

Bilder dazu in der Galerie


Team-Trail und Grillabend vom 12. Juli 2014

 Am Samstag, 12. Juli 2014 trafen wir uns um 17:00 Uhr bei der Waldhütte in Walperswil. Das Wetter spielte auch mit. Ausgerüstet mit Gstältli und Schleppleine machten sich die Teams (HF mit Hund) bereit für die „Einstiegs-Übung“. Eine Person versteckte sich in Sichtweite und der Hund musste sie finden und bekam eine Belohnung. Anhand dieser Übung teilte Ändu uns in 2 Gruppen (Flucht-/Suchgruppe) ein.

 

Die erste Fluchtgruppe machte sich auf den Weg. Beim Start wurden 3 mögliche Start-Richtungen mit Pfeilen gelegt. Von da an ging es in einer Reihe kreuz und quer durch den Wald. Unterwegs wurden Holzstäbchen gelegt zur Orientierung für die Suchgruppe. Ca. 30 Minuten nach dem Start der Fluchtgruppe machte sich die Suchgruppe auf den Weg. Beim Start kam das erste Team zum Einsatz. Die anderen Teams liefen mit genügend Abstand hinter dem suchenden Team. Jedes Team suchte bis zum nächsten Holzstäbchen, wobei natürlich einige Hunde nur auf kürzeren Strecken intensiv suchten und andere länger. Jeder HF musste selbst entscheiden was für seinen Hund am besten ist. Als die Fluchtgruppe beim Ziel eingetroffen war, mussten diese möglichst ruhig warten, bis sie von der Suchgruppe gefunden wurden. Als die Fluchtgruppe gefunden wurde, ging es nach einer kurzen Pause weiter und die Gruppen tauschten die Rollen. Die Fluchtgruppe wurde zur Suchgruppe und die Suchgruppe zur Fluchtgruppe.

 

Beide Fluchtgruppen wurden gefunden. Da gab es für die Hunde eine besondere Belohnung – Frische Hühnerhälse. Ein Festschmaus für jeden Hund.

 

Während sich die Hunde in den Autos ausruhten, gab es für die HF bei der Waldhütte ein Apéro. Anschliessend konnte jeder sein mitgebrachtes Fleisch auf den Grill legen und wir liessen den Trail gemütlich ausklingen.

 

Es war eine super Erfahrung für mich. Interessant war es auch zu sehen, wie unterschiedlich sich die Hunde gesucht haben. Als Hundeführer musste man voll und ganz dem Hund vertrauen.

 

Ich würde so einen Trail jederzeit wieder machen. Ich war sehr überrascht und auch stolz, dass Arco und ich unseren ersten Trail so gut gemeistert haben.

 

An dieser Stelle möchte ich Ändu und Peschä nochmals herzlich danken für die Organisation und Durchführung von diesem Trail. Es war wirklich super!

 

Nadja mit Arco